Hiroshima - Friedensdenkmal und UNESCO Welterbe

Vor 71 Jahren änderten zwei Atombombenexplosionen den Kriegsverlauf im Pazifikkrieg und mündeten in eine neue geopolitische Ära. Zwei japanische Großstädte wurden regelrecht "atomisiert" und zum Symbol der atomaren Waffengewalt. Die Bewohner, die nicht direkt starben, liefen zum Teil paralysiert, mit verbrannten, herabhängenden Hautfetzen durch die Schutthaufen ihrer Stadt.

 

Der atomare Blitz ließ Glas und Dachziegeln schmelzen. Gänsehauterregende Zeugnisse deformierter Glasflaschen und die berühmte Uhr, die genau 8:16 zum Zeitpunkt der Detonation aufhörte zu schlagen, finden sich im Friedensmuseum von Hiroshima.

 

Heute ist der Friedenspark, der sich in unmittelbarer Nähe des Bodennullpunktes der Atombombe befand, samt Friedensdenkmal das Welterbe von Hiroshima. 1996 wählte die UNESCO den „Atomdom“, das ehemalige Gebäude der Industrie- und Handelskammer auf die Liste der kulturellen  Welterbestätten.

 

Der Atomdom ist ein Zeugnis gegen den Krieg. Das Gebäude ist ein Mahnmal, das in seiner robusten Verletzlichkeit seit dem Tag des Atomblitzes mahnt, dass solche Waffen nie wieder eingesetzt werden dürfen!

Bild: Anläßlich des 71. Jahrestages der Atombombenabwürfe in Japan: Das Friedensdenkmal in Hiroshima - Genbaku Dome, das ehemalige Gebäudes der Industrie- und Handelskammer. 1996 gelistet in der UNESCO-Welterbeliste. www.3d-geofoto.com
Anläßlich des 71. Jahrestages der Atombombenabwürfe in Japan: Das Friedensdenkmal in Hiroshima - Genbaku Dome, das ehemalige Gebäudes der Industrie- und Handelskammer. 1996 gelistet in der UNESCO-Welterbeliste.

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Auf seiner Website beschreibt Dr. Michael Mett innovative Entwicklungen von photogrammetrischen Messmethoden für Ingenieursanwendungen und zur 3D-Visualisierung von Kunstobjekten, bzw. Modeartikeln. Die Expertise von Dr. Mett umfasst insbesondere die Entwicklung von Messsystemen zur 3D-Tunnelanalyse (Dibit Messtechnik GmbH),  zur 3D-Körpervermessung (3D Elements) und zur 3D-Kulturgutvermessung (3D-Geofoto). Die 3D-Analyse von geologischen Strukturen, alpinen Georisiken und wasserbaulichen Fragestellungen mit Hilfe von Drohnen-Aufnahmen stand im Fokus von Dr. Metts Ingenieurbüro, wo er auch Aspekte von virtuellen Rundgängen mit Hilfe von 360-Grad Kameras und  3D-Modellen behandelte. Schließlich zeigt die Website auch Herrn Metts Leidenschaft zur Fotografie, insbesondere für UNESCO-Welterbe und die Bauhaus-Architektur der "klassischen Moderne".

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